Platzeck fordert Moratorium für Seen-Verkäufe

Landespolitik

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hat einen Stopp der Seen-Privatisierungen durch die Bodenverwertungs- und –verwaltungs GmbH (BVVG) gefordert. „Ein freier Zugang zu Gewässern ist im Interesse der Menschen“, sagte Platzeck am Rande der Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Übertragung von Naturschutzflächen des Bundes an die NABUStiftung am Mittwoch in Strohdehne. Die Seen in Brandenburg hätten ein großes Potential für Naherholung und Tourismus und leisteten einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz. Die Privatisierung der Gewässer könne diese Entwicklung gefährden.

Platzeck rief die Bundesregierung auf, generelle Voraussetzungen für eine kostenlose Übertragung von Gewässern an die ostdeutschen Bundesländer zu schaffen. Der Ministerpräsident zeigte sich in diesem Kontext erfreut über die Zusage des BVVG-Geschäftsführers Wilhelm Müller, bis auf Weiteres keine Seen mehr zum Verkauf anzubieten.

 
 

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Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, dass sich so wenige Leute damit beschäftigen.
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